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Das Museum lädt ein zu einem Besuch in die Werkstatt des Malers, Graphikers und Bildhauers
Werner Lichtner-Aix (1939-1987).


 

Museum


Das Museum, das nach dem Tod des Künstlers , anlässlich seines 50sten Geburtstages im Juli 1989 von seiner Familie eröffnet wurde, erlaubt dem Besucher einen Einblick in die unveränderten, über drei Etagen ausgedehnten Schaffensräume des Malers.
Im Erdgeschoss befindet sich die druckgraphische Werkstatt mit einer Steindruckpresse sowie einer Kupferdruckpresse.
Erklärende Schautafeln geben dem interessierten Besucher Einblick in die Techniken der Radierkunst und des Steindruckes.

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Im ersten und zweiten Stock des Atelierhauses befinden sich das Zeichen- und das Malatelier mit Arbeitstisch und Staffelei.

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In wechselnden  Ausstellungen von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen, sowie Skulpturen kann der Besucher sich vertraut machen mit dem künstlerischen Werk von Werner Lichtner-Aix, er kann durch den Blickwinkel des Malers die Provence für sich neu entdecken.

Neben dem malerischen Werk hinterlässt Lichtner-Aix ein umfangreichreiches graphisches Werk mit 261 Lithographien und Radierungen.




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Licht-Bilder

 

 

Das Licht gibt allen Dingen die verhaltene Dynamik lebendigen Seins

Das Museum zeigt Arbeiten – Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen – aus den Schaffensjahren 1966 bis 1987 von Werner Lichtner-Aix. Bilder, die bestimmt sind von dem Wunsch, das Wechselspiel zwischen Licht und Farbe, die Brechung, die Modulation des Lichtes in der Landschaft festzuhalten. Es sind Bilder unendlicher Weite und Tiefe,
schwebende Horizonte, darüber bewegte Himmel.

 

 


"Sein Werk zeigt trotz seines frühen Todes eine ungewöhnliche Geschlossenheit. In seinen Bildern wird das Ursprüngliche der Erde, das vom Menschen Unberührte und das kosmisch Unantastbare durch sensible Anwendung von Farbe und Licht zu einer harmonischen Einheit. Der Mensch scheint darin als Teil der Natur." (Prof. Dr. R. Beck)

 

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Biographie


Werner Lichtner-Aix

Der 1939 in Berlin geborene Maler kommt 1965, nach abgeschlossenem Maschinenbaustudium, erstmals in die Provence, nach Aix-en-Provence.
Seine Begeisterung für diese Stadt und dieses Land sind so groß, dass er den Namen der Stadt seinem eigenen als Synonym beifügt.
„.. ich spürte, dass ich hier finden würde, was ich in mir hatte, eine Affinität zu den Farben der Landschaft“ – notiert Lichtner-Aix.
1967 gibt er seinen Beruf als Maschinenbauingenieur auf, um dem  von Kindheit an gehegten Wunsch zu malen, in die Wirklichkeit umzusetzen. 1969 entdeckt er den kleinen Ort Sérignan-du-Comtat für sich. Er lässt sich mit seiner Familie dort nieder, rekonstruiert ein altes Gemäuer und verbringt fortan den Großteil des Jahres dort.
Die in den ersten Jahren in der Provence entstandenen Arbeiten sind von spontanem, expressivem Duktus  geprägt, in leuchtendenden, brennenden Farben, zuweilen wirken sie, wenn es ins genrehafte geht, anekdotisch erzählend, karikierend den Moment erfassend.
In den 1970er Jahren verändert sich sein Malstil - es entstehen  Bilder der Ruhe, die ´Wolkenbilder`….
Anfang der 1980er Jahre erwirbt Lichtner-Aix ein an sein Haus grenzendes Grundstück und baut dort ein Atelier nach seinen Vorstellungen vom idealen, sensationslosen Licht.

Reisen nach Griechenland, Tunesien, Marokko und im Besonderen eine Reise mit dem Fahrrad in den Sinai verändern seine Sichtweise zur Landschaft und ihren Farben.

1987 stirbt Werner-Lichtner-Aix.
Seine letzte Ruhestätte findet er in der Provence, in seinem Atelierhof.

Die Reise in den Sinai krönt sein Werk, und wie Rainer Beck in seiner Rede anlässlich der Trauerfeier sagt: In seinen Bildern wird das Ursprüngliche der Erde, das vom Menschen Unberührte und das kosmisch Unantastbare durch sensible Anwendung von Farbe und Licht zu einer harmonischen Einheit. Sein Werk zeigt, trotz seines frühen Todes, eine ungewöhnliche Geschlossenheit. Er hat in seiner Kunst zu einer strahlenden Mitte gefunden, die am Ende seines Lebens in den Sinai-Blättern einen Höhepunkt erlangte: Zu größter elementarer Einfachheit zurückgeführt, strahlt die Landschaft in einer Harmonie überirdischen Lichts. Wie selbstverständlich wird der Mensch dieser Harmonie teilhaftig und gelangt zum Einssein mit den Elementen. Seine Kunst sucht immer das Reine und Unberührte einer Landschaft oder Lebenssituation, ihre vom Menschen unberührte Idee.

Zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungen lassen sein Werk international bekannt werden.

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Information


Musée-Atelier Werner Lichtner-Aix
Place Werner Lichtner-Aix
F 84830 Sérignan-du-Comtat
www.musee-lichtner-aix.com

Öffnungszeiten:
vom 1. April bis 15. Oktober
Mittwoch bis Samstag von 14 -18 h
Sonntag bis Dienstag und an Feiertagen geschlossen


Eintritt frei


Führungen in deutscher und französischer Sprache nach Voranmeldung und Absprache möglich.
In der graphischen Werkstatt werden neben den Orginalgraphiken auch Bücher und Reproduktionen der
Arbeiten von Werner Lichtner-Aix als Poster und Postkarten angeboten.


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Bibliographie 


LICHTNER-AIX

Malerei und Graphik (Band 1, 1983)
Arbeiten der letzten Jahre (Band 2, 1988)
mit vollständigem Oeuvre-Verzeichniss
der Druckgraphik von 1967 - 1987
Format 24x28 cm. Leinen
Einführung und Text von Prof. Dr. R.Beck
Kunstverlag Weingarten

EUR 25.- (plus Versand)
   
SINAI

Farben einer Landschaft
Landschaft der Farben
Werner Lichtner-Aix , 1987
Kunstverlag Weingarten

EUR 30.- (plus Versand)
   
SINAI

Vorzugsausgabe 1 und 2 mit Originalradierung,
limitierte Auflage, Leinenschuber

EUR  210.- (plus Versand)
 
 
 

Werner Lichtner-Aix und seine Frau Monique kommen 1965 erstmals in die Provence und begeistern sich für deren bodenständige, kraftvoll würzige Küche, für die Märkte, für das ländliche, natürliche Leben, in dem Traditionen von Generation zu Generation überliefert werden.
Monique Lichtner entdeckt bei alteingesessenen Familien manch vergessene Rezepte, die sie erprobt und zu einer umfangreichen Sammlung zusammenstellt. Hieraus entsteht 1979 ihr erstes Kochbuch „La cuisine provençale“, dem 1982 ein zweites„Knoblauch, Kräuter & Oliven“ folgt, mit jeweils mehr als 200 Rezepten. Traditionelle Gerichte und Spezialitäten werden ebenso beschrieben wie die Herstellung von Essig, Würzölen, Senf, verschiedenster Gewürz- und Kräutermischungen, deren heilende Wirkung  ebenfalls Beachtung findet, sowie das Einlegen von Oliven und die Herstellung von Kräuterlikören und Süßweinen.
Werner Lichtner-Aix entwarf für diese Bücher Zeichnungen und Aquarelle. Es sind Bilder voller Atmosphäre, keine Momentaufnahmen flüchtiger Augenblicke, sondern eingefangene Stimmungen. Südliche Märkte voller Leben, Auberginen, Tomaten, Fische und die verschiedensten Früchte als verführerische Stillleben präsentiert; Menschen, in typischer Kleidung und Haltung bei der Arbeit, beim Boulespiel oder im Bistrot. Landschaften in zartem Ocker und Lavendelblau unter hohem Himmel…
Die Bilder wie auch die Rezepte führen zu den Düften und Schönheiten der Provence.
Die Bücher sind nicht nur Kochbuch, sie sind auch Kunstbuch.


Beide Bücher wurden in mehreren Auflagen verlegt. Weitere Auflagen wird es nicht geben, da der Verlag die Buchproduktion aufgegeben hat und in andere Hände übergegangen ist.
Restbestände sind im Museum oder auf Anfrage erhältlich

 
LA CUISINE PROVENCALE

Monique Lichtner
mit Bildern von Werner Lichtner-Aix
Kunstverlag Weingarten 1979

EUR 25.- (plus Versand)
   
KNOBLAUCH, KRÄUTER UND OLIVEN

Monique Lichtner
mit Bildern von Werner Lichtner-Aix
Kunstverlag Weingarten 1982

EUR 35.- (plus Versand)
 
 
Alle Bücher sind zu beziehen im / über Musée-Atelier info@musee-lichtner-aix.com



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Kontakt


Musée-Atelier Werner Lichtner-Aix
Place Werner Lichtner-Aix
F 84830 Sérignan-du-Comtat

Monique Lichtner-Lubcke
info@musee-lichtner-aix.com
Telephonnummer auf Anfrage
www.musee-lichtner-aix.com

Wegbeschreibung

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